Stiftungsname und Stifterin

Gegründet wurde die Stiftung 1994 in Schwaig bei Nürnberg durch Lucie Kurlbaum-Beyer im Andenken an ihren 1988 verstorbenen Ehemann Georg Kurlbaum. Beide waren für Gesellschaft und Umwelt überaus engagierte Persönlichkeiten mit einer ausgeprägten ethisch-verantwortungsvollen Grundhaltung. Georg Kurlbaum war Unternehmer und Wirtschaftspolitiker, der von 1949 bis 1969 für die SPD dem deutschen Bundestag angehörte. Lucie Kurlbaum-Beyer war von 1962 bis 1972 Mitglied des SPD Parteivorstands, von 1953 bis 1969 ebenfalls im Bundestag vertreten, und gilt als Initiatorin der Stiftung Warentest.

Stiftungszweck

Mit ihrer ausschließlich gemeinnützigen Zielsetzung will die Stiftung

– einerseits (vorwiegend jüngere) Wissenschaftler und Praktiker fördern, die an Projekten bzw. Konzepten arbeiten, die durch ökologisch sowie ökonomisch sinnvolle Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensverhältnisse beitragen,

– andererseits soziale Einrichtungen unterstützen, deren Anliegen gesellschaftlich drängend sind und die Hilfe benötigen.

Georg-Kurlbaum-Preis

Die erstgenannte Zielsetzung verfolgt die Stiftung durch den Georg-Kurlbaum-Preis, der bevorzugt für Bewerber aus dem Großraum Nürnberg gedacht ist und über dessen Verleihung der Stiftungsvorstand unter fallweiser Hinzuziehung von Experten entscheidet.

Die zweite Zielsetzung erreicht die Stiftung durch Zuwendungen an ausgewählte Sozialeinrichtungen im Großraum Nürnberg und mithilfe des Erfolgsprojekts „Schülertafel“ (siehe unten).

In beiden Fällen ist man neben den Erträgen des Stiftungsvermögens in besonderem Maße auf eingeworbene Spenden angewiesen.